• Login: 
Login-Bereich wird mobil nicht unterstützt.
Liebe Lesestart-Partner, auf den Login-Bereich mit allen für Sie wichtigen Funktionen (z. B. Datenbearbeitung) können Sie über die Desktop-Version der Lesestart-Webseite zugreifen.

Wie alles begann

Vorbild für Lesestart ist die britische Kampagne „Bookstart“, auf die die Idee zurückgeht, Eltern zu Partnern in der Leseförderung ihrer Kinder zu machen. Die Adaption von „Bookstart“ in Deutschland ist mit dem dreijährigen Modellprojekt „Lesestart – Mit Büchern wachsen“ im November 2006 im Freistaat Sachsen erstmalig landesweit angelaufen. Initiator war neben dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales, der Stiftung Lesen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auch der Ravensburger Buchverlag. Die Ergebnisse der sächsischen Begleitforschung beweisen den Erfolg von Lesestart:

  • 10 Prozent der beteiligten Eltern haben aufgrund des Projekts angefangen, mit ihrem Kind Bücher anzuschauen.
  • 30 Prozent haben ihr Vorlesepensum erhöht.
  • 25 Prozent reden häufiger mit ihrem Kind über Gelesenes und
    leihen/kaufen öfter Bücher.

Um diesen Erfolg auch auf andere Bundesländer auszuweiten, wurde von Juni 2008 bis 2010 die Kampagne „Lesestart - Die Lese-Initiative für Deutschland“ gestartet. Dank der Unterstützung von Unternehmen der Druck- und Papiertechnik und von Verlagen konnten Kinderärzte bundesweit an über 500.000 einjährige Kinder und ihre Eltern mehrteilige Lesestart-Sets ausgeben.

Die Ausgangslage

Die fünfte Pisa-Studie (2013) zeigt für Deutschland eine leichte Verbesserung im Bereich der Lesekompetenz. Hier liegen die deutschen Schülerinnen und Schüler über dem OECD-Durchschnitt und schneiden besser ab als in den Pisa-Studien 2000 und 2009. Vor allem im Bereich der besonders Leistungsschwachen zeigt sich eine positive Entwicklung. Zwar verfügen immer noch 14,5 Prozent der 15-Jährigen nur über rudimentäre Lesekenntnisse, der Anteil verringerte sich jedoch in den vergangenen zwölf Jahren um acht Prozent.

Die Pisa-Ergebnisse sind ein Zeichen dafür, dass die umfassenden
Lesefördermaßnahmen vor allem für Kinder und Jugendliche Wirkung
zeigen, die als lesefern gelten.



(Vor-)Lesen fängt zu Hause an

Besonders im häuslichen Umfeld, dem zentralen Ort der frühen Lesesozialisation, bedarf es umfassender Förderprogramme. Studien der Stiftung Lesen belegen:

  • 84 Prozent der Eltern akzeptieren den Wert des Lesens für die frühkindliche Entwicklung.
  • Aber nur 50 Prozent glauben, etwas für die Lesefreude ihrer Kinder tun zu können.
  • In 30 Prozent der Familien mit Kindern von zwei bis acht Jahren lesen Eltern selten oder gar nicht vor.